Gebete & Impulse

22.08.2021

 

Spiri-Stupser für dich zum Sonntags-Evangelium:

Petrus sagt zu Jesus "Herr, du hast Worte ewigen Lebens."

Nimm dir Zeit über diesen Satz nachzudenken. Welche Worte von Jesus schenken mir Leben? Welche haben für mich Bestand auf ewig?

 

Wer nicht zu Maiandacht kommen kann, warum dann nicht einfach daheim ein Marienlied singen?

 

Wir laden Euch ein, ein Lied zu singen und dabei an alle anderen Menschen zu denken, die Euch am Herzen liegen.

 

 

"Maria, breit den Mantel aus" (GL 534)

"Maria, Maienkönigin" (GL 897)

"Freu dich, Du Himmelskönigin" (GL525)

"Meerstern, ich dich grüße" (GL 524)

"Segne du, Maria" (535)GL

 

mal sehen  

das wollen wir doch mal sehen

ob der tod wirklich das letzte wort

das letzte hemd keine taschen hat

ob mehr übrig bleibt

als nur staub

das wollen wir doch mal sehen

ob ostern nicht nur

auf dem kalender stattfindet

ob kein gedanke umsonst gedacht

keine träne umsonst geweint

 

das wollen wir doch mal sehen

ob die letzten die ersten sein werden

ob alles gut wird

ob dann

wenn sich meine äußeren sinne schließen

die inneren aufgehen

also

ich will das sehen

wirklich sehen

am liebsten

mit meinem eigenen herzen.

Unsere geistl. Beirätin: Martina Keller Unsere geistl. Beirätin: Martina Keller

Spiri-Stupser

 

"Wo ist ihre Löwenschüssel?"

 

Nickis Sohn isst jeden Tag sein Müsli aus derselben Schüssel. Es ist die mit dem Löwenkopf, die er zu seinem 1. Geburtstag geschenkt bekommen hat. Dieses Ritual ist für ihn wichtig, es bedeutet für ihn Struktur, Sicherheit und Ordnung in seinem Leben. Vielleicht fällt ihnen auch so ein Ritual aus ihrem eigenen Leben ein? Die Lieblingstasse am Morgen, der Espresso am Mittag, der tägliche Spaziergang, das Powernapping in der Mittagspause, das Sport-Workout, der Spaziergang mit Freundin oder Freund, …

 

In den letzten Monaten wurden viele unserer liebgewonnenen, aber auch festgefahrenen Gewohnheiten ordentlich durcheinandergewirbelt. Und jetzt fehlen sie uns: die Beständigkeit und die Verlässlichkeit, sozusagen die eigene „Löwenschüssel“ am Morgen, die uns eine klare Linie vorgibt.
Auch, wenn es sich an manchen Tagen so anfühlt, in unserem eigenen kleinen kontaktbeschränkten Zuhause, sind wir dennoch nicht allein. Der Glaube vereint uns, schützt uns, trägt uns. Das gilt vor, während und nach jeder Krise.
 

Wir glauben, dass Gott immer da ist, auch wenn wir manchmal an seiner Gegenwart zweifeln angesichts so mancher Schicksale und Ereignisse. Er ist unser beständiger Begleiter, seine gute Nachricht kann uns tragen und führen. Gott steht an unserer Seite und geht mit uns durch Zeiten, in denen der Halt wegbricht, die Geduld und die Hoffnung strapaziert werden. Wir können und dürfen aus seiner Kraft und Liebe schöpfen. Vor allem, wenn wir selbst den Weg nicht sehen, unsere Akkus leer sind, Rituale, die sonst Kraft gegeben haben gerade nicht möglich sind, das „sich aufraffen“ jeden Tag schwerfällt.

 

Keiner muss Höchstleitungen erbringen oder so tun, als könnte alles so weiterlaufen wie bisher. Vergeuden wir nicht unsere Kraft damit, den Schein zu wahren, sondern akzeptieren wir, dass man nicht an jeder Krise und an jedem Problem wachsen kann oder muss. Manchmal reicht es auch, etwas einfach nur zu überstehen.

 

Dazu kann ein Vers aus dem 2. Timotheusbrief 1,7 Mut machen. Dort heißt es: „Denn Gott hat uns nicht den Geist der Verzagtheit gegeben, sondern den Geist der Kraft, der Liebe und der Besonnenheit.“

 

In diesem Sinn: Suchen sie ihre Löwenschüssel! Entdecken sie, was ihnen gut tut und sie durchhalten lässt! Und seien sie offen dafür, genau darin Gottes Nähe und Kraft zu erfahren.

 

 

Nicole Freund und Martina Keller arbeiten als Bildungsreferentin bzw. Referentin für Glaubensbildung im Jugendamt der Erzdiözese Bamberg in der Fachstelle Erlangen, Mozartstr. 29.

Ihre Aufgabe ist es, Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene aus den katholischen Seelsorgebereichen und den Jugendverbänden des BDKJ zu begleiten, zu unterstützen und mit ihnen und für sie geeignete Angebote zu entwickeln und anzubieten.

 

Foto: Anna Nygård, unsplash.com

Impuls: #frauenbundhilft

 

– wie Corona der Adventszeit eine neue Bedeutung gibt

 

Im folgenden Link werden Impulse gegeben und Beispiele veröffentlicht, wie das Licht im KDFB durch Gesten der Solidarität, der Nächstenliebe in der Dunkelheit erstrahlen kann – und wir einander den Alltag erhellen.

 

[Erfahren Sie mehr bei bewegen-kdfb.de/impuls-frauenbundhilft/]

 

 

 

Aus heiterem Himmel
trifft Maria die Botschaft
ihrer Mutterschaft.

 

Nicht geplant und nicht erwartet;
erhofft – vielleicht für später.
Aber jetzt?

 

Und als ob es nicht genug wäre,
kündet der himmlische Bote
das Kind als Erfüllung
prophetischer Verheißung an!

 

Er wird Sohn des Höchsten heißen,
Gott selbst ist sein Vater.


Seiner Herrschaft soll kein Ende sein,
sein Reich ist das Friedensreich.

 

Maria verachtet prophetisches Reden nicht:
Mir geschehe, wie du gesagt hast,
ich vertraue auf dich und deinen Plan.

 

Gott sieht den Weg vor –
aber er bittet um unser Mitgehen.


Er erbittet vertrauende Antwort

– auch von uns!

 

Dorothee Sandherr-Klemp

Quelle: https://bewegen-kdfb.de/impuls-gemeinsames-gebet/

Impuls: Gemeinsames Gebet

Ein Kampagnengebet soll uns in bewegten und bewegenden Zeiten begleiten.

Wir finden Halt, Inspirationen, Bestärkung für unser Tun im Glauben.
Unsere christlichen Werte sind der Motor für unser Denken und Handeln, für alles, was wir bewegen.

                   Segensgebet „bewegen!“

Guter Gott, begleite uns!

Stärke uns, damit wir einander stärken.

Vertraue uns, damit wir einander vertrauen.

Segne uns, damit wir einander Segen sind.

Jesus, unser Bruder, geh´ mit uns!

Ermutige uns, damit wir einander ermutigen.

Baue auf uns, damit wir aufeinander bauen.

Bleibe bei uns, damit wir beieinander bleiben.

Heilige Geistkraft, wirke in uns!

Tröste uns, damit wir andere trösten.

Belebe uns, damit wir andere beleben.

Bewege uns, damit wir andere bewegen!

Amen.

 

Dorothee Sandherr-Klemp, KDFB Geistliche Beirätin

Foto: KDFB Herzogenaurach

Ernstfall

Gebet in Zeiten von Corona

 


Ist genug im Haus
und alles bedacht?
Was wird morgen sein?
Haben wir gut vorgesorgt
für den Ernstfall?


Gott der Güte,
öffne uns die Augen für den Ernstfall:
in Zeiten eigener Sorge,
die Sorge um die Nächsten
nicht zu vergessen!


Hilf uns,
verbunden zu bleiben:
die Starken mit den Schwachen,
die Jungen mit den Alten,
die Gesunden mit den Kranken.


Hilf uns,
solidarisch zu leben,
umsichtig zu entscheiden,
aus der Hoffnung zu handeln
und neue Wege zu gehen!


Du hast uns gerufen.
Wir können es wissen.
Wir werden handeln.
Du heißt uns hoffen.


Dorothee Sandherr-Klemp,Geistliche Beirätin

Gebet-Ernstfall-DSK.pdf
PDF-Dokument [367.8 KB]

 

 

Jeden Monat finden Sie hier einen neuen spirituellen Impuls

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