Chronik / Berichte / Presse 2018

 

Sachausschuss Familie St. Otto und der KDFB präsentieren die prominent besetzte amerikanische Produktion
»MARIA MAGDALENA«

 

Würdige Bärte, wallende Gewänder –Kitschverdacht?

Ihr werdet erstaunt sein, wie überlegt und gefühlvoll dieser Film mit diesem Stoff umgeht.

Erzählt wird die lange verdrängte Geschichte der Jüngerin, die zur ersten Zeugin von Jesu Auferstehung wurde.

 

Dienstag, 13.November um 20 Uhr in St. Otto

 

Getränke werden gestellt und sonst sind mitzubringen:
„Freunde und Leckeres, was man eben für einen „Wohlfühl“-Kinoabend braucht!“

14./15..August 2018: Bericht Manfred Welker

Frauenbund Herzogenaurach Kräuter für Mariae Himmelfahrt 

 

 

Am Dienstag waren Frauen des Frauenbunds der Herzogenauracher Stadtpfarrei in der Flur bei Beutelsdorf unterwegs, um Kräuter für Wurzbüschel am Fest Mariae Himmelfahrt zu sammeln.

 

Das niederschlagsarme Wetter macht es in diesem Jahr besonders schwierig, geeignete Pflanzen zu finden.

Beim Flurbereinigungsverfahren wurde nahe Beutelsdorf glücklicherweise eine Ausgleichsfläche mit Obstbäumen bepflanzt, auf der außerdem auch Kräuter wachsen können.

 

Auf dem Areal wachsen Johanniskraut, Rainfarn, Schafgarbe, wilde Möhre, wilde Pfefferminze, Odermennig und Beifuß, aber nur der mit dem braunen Stiel wird verwendet, weil nur diese Variante riecht, wie Rosi Gehr von Margareta Leipold aus Obermembach erfahren hat.

 

"Da bekommen wir heuer nicht viel zusammen!", meinte Maria Hirdina nur, als sie mit einem Arm voll Kräutern aus dem Flurstück kam, um eine der bereit gestellten Wannen mit den Kräutern zu bestücken. Die nächste Station ist ein Lagerplatz am Waldrand wo Goldrute wächst, unweit gedeiht an einem Weiher Blutweiderich, benötigt wird noch Pimpernell, umgangssprachlich als Schlotfeger bezeichnet und Hafer.

Aus Privatgärten kommen dann noch Bohnenkraut, Borretsch, Estragon, Petersilie, Ringelblumen, Salbei, Sonnenblumen, Thymian, Weidenkraut, Zitronenmelisse und Zitronenminze dazu.

Rosi Gehr hat den Estragon und den Salbei in ihrem heimischen Garten bereits zurückgestutzt. "Manche bringen beim Binden Oregano oder Bohnenkraut aus ihrem Garten mit!", berichtet sie. Rosmarin bekommen sie von der Familie Glasauer, die einen großen Busch im Garten hat.

Aus den ganzen Kräutern und Blumen binden dann die Frauen am Nachmittag die Kräutersträuße, die gegen eine Spende nach den Gottesdiensten am Fest Mariae Himmelfahrt

 

in der Stadtpfarrkirche um 11 Uhr an Interessierte abgegeben werden. "Wie jedes Jahr bleibt das Geld in der Pfarrei und wird dafür verwandt, was gebraucht wird!", meint Rosi Gehr nur.

Auch in Haundorf binden Frauen Kräuterbüschel, die in der Filialkirche St. Marien nach dem Gottesdienst um 9 Uhr an Interessenten abgegeben werden. In Niederndorf, St. Josef, und in St. Otto findet der Gottesdienst an Mariae Himmelfahrt mit der Kräuterweihe um 9.30 Uhr statt.

 

 

Information:

In katholischen Gegenden werden am Fest Mariae Himmelfahrt bei der Kräuterweihe Sträuße aus verschiedenen, aber zum Teil nach altem Herkommen bestimmte Kräuter und Blumen in der Kirche geweiht, die dann als heilkräftig in den Häusern verwahrt werden.

Da nicht jede Region über die gleiche Flora verfügt, unterscheidet sich die Zusammensetzung des Wurzbüschels, Unterschiede können aber auch durch altes Herkommen bedingt sein.

 

Öfter wird die Zahl der Pflanzen mit sieben oder neun angegeben. In Franken sind es meist 33, gelegentlich setzt sich der Kräuterbüschel sogar aus 77 Bestandteilen zusammen. Früher galt: Je stattlicher der Buschen, desto größer war der Bauer.

 

Bereits die vorangegangenen Generationen mußten weite Strecken zurücklegen, bis alle Bestandteile zusammen waren.

Hauptsächlich handelt es sich um die alten Heilpflanzen, die seit Jahrhunderten dem Landvolk vertraut sind, die den Kräuterbüschel ausmachen. Auch Nutz- und Kulturpflanzen, z.B. die Ähren verschiedener Getreidearten finden sich nicht selten im Strauß vertreten, was auf Mariae Himmelfahrt als Erntedankfest hinweist. Schließlich enthält der Büschel auch meist die Pflanzen, die im Volksglauben eine hervorragende Rolle spielen. Bezeichnend ist, daß je nach der Gegend bestimmte Pflanzen in jeden Kräuterbüschel aufgenommen werden. Dazu gehört beispielsweise die Königskerze. Auch eine Gelbe Rübe wird mit eingebunden und das Ganze mit Krautblättern eingefaßt.

 

Nach der Weihe wurde der Kräuterbüschel im Dachboden aufgehängt, er sollte dort vor Blitzschlag schützen. Hatte eine Kuh gekalbt, so bekam sie Teile des Wurzbüschels unter das erste Futter gemischt.

30. Juli  bis 1.August 2018

KDFB on Tour - von Lichtenfels über Kloster Kirschletten nach Bamberg

 

 Am Montag, 30.07. haben sich 14 Frauen auf den Weg gemacht, um von Lichtenfels nach Bamberg auf dem fränkischen Jakobsweg zu pilgern!

 

Die Hitze war für die Pilgerinnen eine Herausforderung, ein Begleitbus sorgte für kühle Getränke und Transfer, so sind dann alle Frauen wohlbehalten in der "Abtei Maria Frieden" in Kirschletten angekommen!

Den 2. Tag verbrachten die Frauen im Kloster, haben an den Gebetszeiten teilgenommen, sich ausgeruht, sich ausgetauscht, sehr beeindruckend war die Klosterführung durch Mutter Mechthild.

Schon um 7.00 Uhr ist Gruppe am 1.8. zum letzten Streckenabschnitt von Ebing über Baunach nach Bamberg aufgebrochen. Am frühen Nachmittag erreicht die Pilgergruppe ihr Ziel die Bamberger Jakobskirche!

Gitti Dassler und Liane Bretting übergeben Frau Kirsch von der Tafel die restlichen Geburtstagsbeutel

26.Juni 2018

Ein ganzes Jahr lang Geschenke!

 

Für alle KDFB-Gruppen, die sich mit der aktuellen Lebenssituation der Flüchtlinge beschäftigen und die ein Zeichen des Willkommens setzen wollen, führt der KDFB-Bundesverband eine Aktion unter dem Motto „Gekommen, um zu teilen“ durch.
Für den Zweigverein in Herzogenaurach bedeutete dies, nach dem Erfolg der „Willkommensbeutel“, im Jahr 2014, genau hier weiterzumachen.

Rasend schnell hat es sich bei den Flüchtlingskindern herumgesprochen, dass es zum eigenen Ehrentag einen „Geburtstagsbeutel“ gibt!

 

Und so berichtet, Frau Kirsch, ehrenamtliche Mitarbeiterin der Tafel, schmunzelnd, dass die Kinder „inzwischen schon eine Woche vorher mal reinschauen, um uns daran zu erinnern, dass sie nächste Woche Geburtstag haben.“

 

Im Oktober letzten Jahres hat der Frauenbund diese Aktion begonnen – wie bereits berichtet -  und hat nun die letzten Geschenke übergeben. Selbst die bis September sind schon fertig. (Siehe das Bild)
Knapp 80 Kindern, im Alter von 1 bis 12 Jahren, konnte der KDFB Herzogenaurach damit eine Freude bereiten.


Gaby Richter von der Tafel ist immer noch begeistert: „Eine wunderbare Idee die Geburtstagsbeutel, denn normalerweise gibt es nur an Weihnachten etwas, und die selbstgenähten Taschen sind alle Unikate! Die Kinder freuten sich sehr darüber.“

 

Für den Frauenbund ist dies ein gutes Beispiel wie Jung und Alt zusammenarbeiten. Die Beutel, genäht von den erfahrenen Näherinnen, namentlich Rosi Gehr, Elli Bitter, Anneliese Lohmaier, Marianne Baer, sowie Frau Gast, dann zusammengestellt von den Jungen, dies waren Gitti Dassler, Anja Steiner-Sieber, Uschi Brodrecht und Liane Bretting .

 

Nach dem Spendenaufruf im letzten Jahr wurde sehr viel Spielzeug abgegeben und glücklicherweise stellte die Hausverwaltung Richter ihren Keller zur Verfügung, denn diese Menge hätte sonst niemand unterbringen können.
Und auch für das restliche Spielzeug und die spannenden Bücher, findet sich eine gute Verwendung: Denn Frau Richter und Frau Kirsch haben schon seit Jahren Kontakt zum Obdachlosenheim der Wohnungsfürsorge der Stadt Fürth, welches vorwiegend alleinstehende Frauen mit Kindern aufnimmt.

Abschließend möchten wir uns ganz herzlich für die überwältigende Spendenbereitschaft bedanken, denn wir haben es uns nicht ausmalen können, mit wie vielen tollen Geschenken wir versorgt wurden!

 

„Vergelt´s Gott!“

 

Altstadtfest-Café vom 2. bis 3.Juni 2018

 

Der Erlös des Altstadtfest-Cafés wird gespendet

  • an die Therapeutische Mädchenwohngruppe, Würzburger Straße, für Referenten, die den Mädchen beim Start ins Berufsleben helfen
  • und an die Partnerstadt Nova Gradiška in Kroatien zum Aufbau eines Behindertenheims.

 

 

 

2.Mai 2018

 

Maiandacht

 

Thema: 

 

 

Mittwoch, 11.April - 18 Uhr

Nachtführung vorbei an den Häusern unserer Frauenbund-Frauen mit anschließender Brotzeit

Treffpunkt: Schusterbrunnen im Schloßhof

 

Wir lassen uns beim ersten Schuster von Herzogenaurach neue Schuhe machen,

passieren das "Land des Lächelns",

kaufen bei der "Gmüs Gerda" ein,

sagen Hallo zu den "Kleinen Schnitzern" und lassen uns dann

im Haus vom Heimatverein (Steinweg 5) von unseren Seniorinnen erzählen, 

wie es früher beim so Frauenbund war.

 

Mit hausgemachter Brotzeit und vielleicht einem Gläschen Wein kommt das "Miteinander sein" im Frauenbund natürlich nicht zu kurz.

 

 

 

Rückblick:

   

JAHRESHAUPTVERSAMMLUNG

Mi,

28.Februar  

2018

 

Wir freuen uns über Euer zahlreiches Erscheinen und natürlich der Aufnahme von 22 neuen Mitgliedern!

 

Weitere Highlights des Abends:

 

  • Scheckübergabe an die Mädchenwohngruppe in der Würzburger Straße 
     
  • das „Das Frauenbundhaus“ wurde vorgestellt von der Gastrednerin: Pastoralreferentin Dr. Andrea M. Friedrich
     
  • Rückblick 2017 und Vorstellung neuer spiritueller Aktionen in 2018
Zeitungsbericht von Dr. Manfred Welker
Frauenbund Jahreshauptversammlung FT 7.3[...]
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Lichtmessfeier  vom 2.Februar 2018

 

„Das war schöner als Veitshöchheim!“,

freute sich danach Frau Daßler über die spontane Aktion ihres Frauenbundes.

 

Sie hat auch die Idee aufgebraucht, sich mal wieder nach dem Gottesdienst an Lichtmess zusammen zusetzen wie früher, als die „Simoni“ noch Vorständin war.

Das „Miteinander Beten und Miteinander sein“ wird vom Herzogenauracher Frauenbund schon immer gepflegt.

Maria Lichtmess, am 2. Februar eines jeden Jahres, ist auch unter den Bezeichnungen Maria Reinigung oder Bauernneujahr bekannt. Mit diesem Festtag endet auch die Weihnachtszeit.
Während des Gottesdienstes wurden vom Frauenbund die Kerzen ausgegeben und vom Pfarrer Hetzel geweiht, der im Namen des KDFBs alle zu einem kleinen Umtrunk ins Pfarrzentrum einlud.

Jung und Alt waren von der spontanen Idee begeistert und sind der Einladung gefolgt. Über Schmalzbrote und selbstgemachten Obatzten von Frau Daßler wurden Geschichten von früher erzählt, die besten Witze ausgepackt und richtig lustig ist es geworden.

Die Frage nach dem Obatzten-Rezeptes beantwortete Frau Daßler gern:
„Mit viel Liebe muss man es machen. Sonst wird’s nix!“

 

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