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KDFB Herzogenaurach - Fahnenweihe v.l. sitzend: Maria Maydt, Juliane Daßler und Elfriede Denkler

Mitgliederversammlung & Fahnenweihe 27.02.2019 

 

Der Frauenbund in Herzogenaurach ist in Bewegung und sichtbar!

 

 

Bei der Mitgliederversammlung des KDFB am Mittwoch, den 27. März, erwarteten viele Frauen gespannt in dem bunt dekorierten Saal auf den ersten Programmpunkt, die Fahnenweihe. Zum ersten Mal in der Geschichte des Frauenbundes in Herzogenaurach, nach jahrzehntelangen Diskussionen, konnten die Mitglieder endlich die KDFB- Fahnenweihe erleben.

 

Mit die drei ältesten Mitglieder des Frauenbundes, sitzend v.l. Maria Maydt, Juliane Daßler und Elfriede Denkler, assistierten bei der Weihe durch Pfarrvikar Ashok mit sichtlichem Stolz vor der Fahne, die jetzt als sichtbares Zeichen den Frauenbund in Herzogenaurach repräsentiert.

 

Teamsprecherin Ille Prockl-Pfeiffer leitete über vor der bewegten Fahne zu einer bewegenden Mitgliederversammlung.

Der Frauenbund bewegt und bringt Kirche Gesellschaft und Politik in Bewegung in diesem Sinne segnete Pfarrvikar Ashok die Fahne und ist sich sicher, dass viele starke Frauen dieser Fahne in der Zukunft folgen und sie tragen werden. Sie ist Zeichen einer Gemeinschaft, die sich um andere Frauen kümmert, sich solidarisch zeigt und Hilfe gibt. Sichtbar wurde dies auch durch eine Spendenübergabe vom 500€ an das Mädchenwohnheim in Herzogenaurach. Die Mädchen waren mit ihren Betreuerinnen gekommen, um die Spende anzunehmen und zu berichten, was sie sich von dem Geld wünschen. In Nürnberg wird ein Selbstbehauptung- und Kurs zur Selbstwertstärkung weitergeführt, der allen viel gebracht hat.

Im vergangenen Jahr hat der KDFB insgesamt beachtliche 2700€ gespendet u.a. an das Lions-Hilfswerk, Nova Gradiska, Pfarrei, Tembladera/Peru und Krippenfreunde zum Erhalt unserer Pfarrkrippe.

 

Die Teamsprecherin Ille Prockl-Pfeiffer führte weiter durch die Versammlung mit einer Bildpräsentation der Veranstaltungen des letzten Jahres, sowie einer kleinen Büttenrede, passend zur Karnevalszeit. Sie zog den Hut vor allen Frauen des Frauenbundes in Herzogenaurach und bedankte sich bei den vielen Helferinnen und Macherinnen in dieser starken Gemeinschaft , die zum Gelingen beitragen, die Stillen ,die Kreativen, die Politischen und auch die Betenden und alle Team-Frauen.

 

Wieder konnten 6 neue Mitglieder feierlich aufgenommen werden und wurden herzlich von der Versammlung begrüßt. Vom Landratsamt kam ein Brief mit dem großen Dankeschön für die vielen seit Jahrzehnten aktiven Frauenbundmitglieder, die zugleich mit der Ehrenamtskarte ausgezeichnet wurden. Die Ehrenamtskarte wurde in Bayern übrigens vom Frauenbund angestoßen und eingeführt.

 

Zum Abschluss berichteten drei junge Mitglieder, Irene Herrrman, Angela Hildel und  Heidrun  Schreiber, wie sie das Motto „bewegen“ des Frauenbundes in ihrem Leben umgesetzt haben und gaben so ein gutes Beispiel für die Vielfalt in den Reihen.

 

Es war ein besinnlicher Abschluss einer fröhlichen harmonischen Mitgliederversammlung, wo natürlich Leib und Seele auf die Kosten kamen. 

Ille Prockl-Pfeiffer schloss mit den Worten: „Wir möchten viele Frauen begeistern für ein solidarisches, freundschaftliches und tragfähiges Miteinander und für Lust auf Neues.“

 

„Drum tanz mit uns, denn wir Frauen wollen was bewegen!
Erleb mit uns: Nur wer bewegt ist, kann bewegen“
(aus dem Song zur KDFB Kampagne „bewegen“)

 

Herzogenauracher Frauen mit Hut erinnerten an 1919

 

"Hatwalk": Pionierinnen des Wahlrechts gewürdigt — Frauenanteil aktuell nur Drittel im Bundestag - 19.01.2019 

 

HERZOGENAURACH - Sie trugen gerne Hüte – die Frauen, die für das Frauenwahlrecht kämpften. Auch die Herzogenauracherinnen, die sich am Marktplatz einfanden, trugen Hüte. Sie waren dem Aufruf des Katholischen Deutschen Frauenbunds (KDFB) gefolgt, um vor den Pionierinnen der Frauenbewegung im wahrsten Sinne des Wortes den Hut zu ziehen.

 

Martina Keller und ihre Teamkolleginnen Gerlinde Aumeier und Gitti Dassler vom KDFB, die die Aktion organisiert hatten, waren begeistert von der großen Resonanz. "Wir sind stolz auf das Frauenwahlrecht", bekannte eine Teilnehmerin, "und wir wollen als Frauen etwas für Frauen bewegen".

Das Alter der Teilnehmerinnen war so breit gefächert wie die Hutkollektion. Einige hatten den alten Sommerhut aktiviert, andere hatten sich ein neues Exemplar zugelegt oder kurzerhand den Hut des Ehemanns ausgeliehen.

Keller hatte sich für die Pelzmütze ihrer Oma entschieden, denn es seien die Frauen dieser Generation gewesen, die das Frauenwahlrecht erkämpften. Die Anfänge reichen weit zurück. Schon 1849 sprach sich Louise Otto in ihrer "Frauen-Zeitung" für das weibliche Stimmrecht aus.

 

In den Jahren ab 1890 nahm die Diskussion Fahrt auf. Die Frauenrechtlerin Helene Lange, Minna Cauer von der bürgerlichen Frauenbewegung und die Sozialistin Clara Zetkin widmeten sich diesem Thema. 1891 hatte die SPD als einzige Partei das Frauenstimmrecht in ihr Wahlprogramm aufgenommen. 1902 gründete Anita Augspurg den ersten Frauen-Stimmrechtsverband in Deutschland. Der Erste Weltkrieg ließ die Forderungen der Frauen zunächst in den Hintergrund treten.

 

Aber am 30. November 1918 verankerte der Rat der Volksbeauftragten das aktive und passive Wahlrecht für Frauen und Männer. Am 19. Januar 1919 war die Wahl zur verfassunggebenden Nationalversammlung, erstmals mit Beteiligung von Wählerinnen. Über 80 Prozent der wahlberechtigten Frauen gaben ihre Stimme ab, und 300 Frauen kandidierten für ein Abgeordnetenamt.

37 Frauen von 423 Abgeordneten schafften es in die Nationalversammlung. Am 19. Februar 1919 hielt die Sozialdemokratin Marie Juchacz als erste Frau eine Rede im Reichstag und stellte fest: "Was diese Regierung getan hat, das war eine Selbstverständlichkeit. Sie hat den Frauen gegeben, was ihnen bis dahin zu Unrecht vorenthalten worden ist."

 

Die Selbstverständlichkeit des Frauenwahlrechts wird heute nicht mehr angezweifelt, aber die weiblichen Abgeordneten in den Parlamenten sind immer noch in der Minderheit. Im aktuellen Bundestag sind nur 30,7 Prozent der Volksvertreter weiblich.

Deshalb stand die Aktion nicht nur unter dem Motto: "Wir ziehen den Hut", sondern auch "Frauen wählen". Kurzerhand wurde von den Frauen der einzige Mann – die Brunnenfigur St. Georg – ins Anliegen mit einbezogen. Er durfte aufs Foto, natürlich mit Hut, und wurde auf die digitale Fotowand — www.wir.ziehen-den-hut.de – hochgeladen. 

 

MARGOT JANSEN, Nordbayerische Nachrichten

Wir laden Sie herzlich ein zu 

Gesundheit und Wellness über Mittag

 

am  Samstag, den 26. Januar 2019  von 11:00 Uhr bis 14:30 Uhr      

mit kleiner Brotzeit im Pfarrzentrum St. Magdalena.

 

Das ist eine ungewöhnliche ZEIT; aber genügend Zeit zum Einkaufen vorher- entspannen-essen- ICH  

und dann Zeit für die Familie.

 

Für SIE da:

Evi Dittner, Physiotherapeutin.  Rückenschmerzen- Augenreizung?  Wie sitzen  Sie vor dem Fernseher oder am Computer, wie entspannen sie ihre Augen? Evi  Dittner zeigt Allen, auch jungen Frauen wie „frau“ Rücken- und Augengesund bleibt.

 

Klaus Ahlborn (M.A., Phil.), 4. Meistergrad WingTjung . Er zeigt Ihnen wie sie mit und ohne Alltagsgegenstände in brenzligen Situationen sich selbst verteidigen können. Einige leicht zu erlernende Techniken werden praxisorientiert im Rahmen des Notwehrparagraphen geübt.

 

Silke Kadach, (M.A., Phil.), Yogatanz -Trainerin führt sie in Ihre Welt des YogaDancing®, ein - eine ganzheitliche Mischung von Meditation und Bewegung. YogaDancing® ist eine für alle geeignete Möglichkeit, sich der Welt der Bewegung einmal anders zu nähern. Dabei verbindet sich der achtsame Pfad des Yoga mit der Freude am Tanzen zu multikultureller Musik. Die eigene individuelle Bewegung darf getanzt werden. Wir folgen dabei unserer Intuition, inneren Impulsen, mit Mut zu unserer Kraft und Geschmeidigkeit. Wir lernen das eigene Selbst wahrzunehmen, getragen von einem großartigen Gemeinschaftsgefühl.

 

Moderation Ille Prockl-Pfeiffer

Freitag, 11.Januar 2019

 

"Gotteslob kreativ": Wir entdecken, was im „Gotteslob“ steckt.
Wir singen und beten gemeinsam und nähen unsere eigene Hülle.

 

 

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